Kategorie: Arbeitswelt

  • HIV-positiv ist nicht gleich AIDS-krank

    Diese Unterscheidung ist auch aus arbeitsrechtlicher Sicht wichtig. Da zwischen der Infektion mit dem HI-Virus und den ersten Krankheitsanzeichen oft Jahre vergehen und auch die Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung deutlich verbessert wurden, sind HIV-Infizierte in ihrer Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht oder kaum eingeschränkt. Es besteht deshalb kein Grund, ihnen irgendwelche Arbeitsbeschränkungen aufzuerlegen. Anders verhält es…

  • Für Arbeitgeber: Konzept zur AIDS-Aufklärung

    Beratung und Aufklärung sind nicht erst dann notwendig, wenn ein konkreter Anlass, wie z.B. ein Unfall am Arbeitsplatz es erfordert. Arbeitgebern raten wir, ein Konzept zur AIDS-Aufklärung am Arbeitsplatz zu erarbeiten. Es ist sinnvoll, dass sich sowohl Mitarbeiter als auch Geschäftsleitung bereits vorher mit dem Thema HIV und AIDS am Arbeitsplatz beschäftigen. Rechtzeitige Information und…

  • HIV und Arbeitsrecht

    Arbeitnehmer sind nicht verpflichtet, den Arbeitgeber über eine HIV-Infektion zu unterrichten. Selbst bei der Neueinstellung ist die Frage nach einer HIV-Infektion nicht zulässig. Wenn ein infizierter Arbeitnehmer bei der Einstellung auf diese Frage antwortet, er sei nicht infiziert, so ist dies erlaubt, denn er kann aller Voraussicht nach noch viele Jahre seinen beruflichen Pflichten nachkommen. Die Situation…

  • Besonderheiten im Gesundheitsbereich

    Auch wenn eine Ansteckung mit HIV im Rahmen einer üblichen beruflichen Tätigkeit in fast allen Arbeitsbereichen ausgeschlossen werden kann, so nimmt der Gesundheitsbereich eine Sonderstellung ein. Grundsätzlich sind alle Beschäftigten im Gesundheitsdienst, die bei Ihrer Tätigkeit unmittelbaren Kontakt mit Blut, Serum, Sperma oder blutigen Ausscheidungen und Körperflüssigkeiten von HIV-infizierten bzw. AIDS-kranken Menschen haben, potentiell gefährdet.…

  • Keine HIV-Übertragung am Arbeitsplatz

    Im sozialen Umgang am Arbeitsplatz kann HIV nicht übertragen werden, bei zwischenmenschlichen Kontakten wie z. B. bei der morgendlichen Begrüßung durch Händeschütteln oder Umarmen durch Anhusten, Niesen oder Kontakt mit Schweiß oder Tränen durch die Benutzung von Geschirr, Besteck, Trinkgefäßen in der Kantine oder gemeinsamen Küche oder auch nicht durch die gemeinsame Benutzung von Handtüchern…