Für Arbeitgeber: Konzept zur AIDS-Aufklärung

Beratung und Aufklärung sind nicht erst dann notwendig, wenn ein konkreter Anlass, wie z.B. ein Unfall am Arbeitsplatz es erfordert. Arbeitgebern raten wir, ein Konzept zur AIDS-Aufklärung am Arbeitsplatz zu erarbeiten.

Es ist sinnvoll, dass sich sowohl Mitarbeiter als auch Geschäftsleitung bereits vorher mit dem Thema HIV und AIDS am Arbeitsplatz beschäftigen. Rechtzeitige Information und Aufklärung kann eventuell auftretenden Problemen entgegenwirken:

  • wenn die Übertragungswege des Virus bekannt sind, können unbegründete Ängste oder Diskriminierungen vermieden werden
  • das Wissen über den Krankheitsverlauf kann übereilte oder fehlerhaft arbeitsrechtliche Entscheidungen vermeiden
  • Informationen zu Arbeitsschutz und Erster Hilfe können fehlerhaftes Verhalten verhindern.

Es empfiehlt sich, ein einheitliches Konzept zur AIDS-Aufklärung im Betrieb zu erarbeiten, auf das im Bedarfsfall zurückgegriffen werden kann. Darin sollten Antworten zu folgenden Fragen enthalten sein:

  • Wo liegen reale Gefahren einer HIV-Infektion und wo nicht?
  • Welche Fragen und Ängste können in Zusammenhang mit der HIV-Infektion im Betrieb auftreten?
  • Wie kann im Betrieb mit auftretenden Problemstellungen, Konflikten und realen Gefahren und Ängsten umgegangen werden

Noch mehr Informationen zu den hier beschriebenen Situationen und zu weiteren Fragen können Sie in der Broschüre „Informationen zu AIDS in der Arbeitswelt“ finden und hier als PDF downloaden.