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Eine HIV-positive Frau kann das Virus während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen auf ihr Kind übertragen. In Deutschland konnte die Mutter-Kind-Übertragungsrate durch die Anwendung von Schutzmaßnahmen wie Medikamenteneinnahme am Ende der Schwangerschaft, Kaiserschnittgeburt, Verzicht auf Stillen und vorübergehende Therapie (zwei bis vier Wochen nach der Geburt) des Kindes inzwischen auf unter 2% reduziert werden. Ohne die oben genannten Schutzmaßnahmen läge die Übertragungsrate bei ca. 20%.

Eine HIV-positive Frau, die einen Kinderwunsch hat oder schwanger ist, sollte sich unbedingt von einem HIV-Schwerpunktarzt beraten und betreuen lassen.